
Die Bezeichnung Petrophysik wird aus den griechischen Wörtern πετρος, petros „Stein“ oder „Felsen“ und φυσική, physike „die Natürliche“ abgeleitet.
Wir beschäftigen uns in der Petrophysik mit den physikalischen Eigenschaften von Mineralen, Gesteinen, Schmelzen und Fluiden, insbesondere
Wir beschäftigen uns in der Petrophysik mit den physikalischen Eigenschaften von Mineralen, Gesteinen, Schmelzen und Fluiden, insbesondere
- elastischen und anelastischen Eigenschaften,
- Bruch und Deformationsverhalten,
- elektrische Eigenschaften,
- Wärmetransport und thermische Eigenschaften,
- magnetische Eigenschaften.
Die petrophysikalischen Erkenntnisse werden zur Beantwortung zentraler geowissenschaftlicher Fragestellung verwendet. Dazu zählen das Bauen Untertage (z.B. Tunnel), die Geothermie, die geologische CO2-Speicherung ebenso wie die geodynamischen Prozesse und Mechanismen die zu Erdbeben, Plattentektonik oder Vulkanismus führen. Unsere Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf ein qualitatives und quantitatives Verständnis der den physikalischen Eigenschaften zugrundeliegenden Prozesse und Mechanismen. Dazu werden die Eigenschaften der einzelnen Minerale, das Verhalten von Korngrenzen, die Beeinflussung der Eigenschaften durch Porenraum und Porenfüllung betrachtet. Die in der Petrophysik verwendeten Methoden werden auch auf künstliche Materialien (Kunstoffe, Keramik) angewendet.
Die Professur "Technische Petrophysik" wird durch eine Stiftung von Dr. Herrenknecht ermöglicht.
Die Professur "Technische Petrophysik" wird durch eine Stiftung von Dr. Herrenknecht ermöglicht.

