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Grundwasserschutz und Grundwassermanagement (IWRM)

Die schlimmste Form der Wasserverschwendung ist Kontamination. Daher kommt dem Schutz des Grundwassers vor Schadstoffeinträgen eine große Bedeutung zu. Aus der Vielfalt der Schadstoffe sowie der Komplexität der Abbau- und Transportprozesse ergeben sich vielfältige wissenschaftliche Fragestellungen mit hoher Praxisrelevanz. Ein Schwerpunkt unserer Forschung liegt dabei auf partikelgebundenen und partikelförmigen Schadstoffen einschließlich pathogener Mikroorganismen.

In ariden Gebieten ist nicht nur die Wasserqualität sondern auch die Bereitstellung ausreichender Wassermengen eine große Herausforderung. Hier setzt das integrierte Wasserressourcen- Management (IWRM) an. Dabei geht es darum, alle verfügbaren Wasserressourcen, einschließlich Abwasser und Brackwasser, sowie alle möglichen Wassernutzungen – vom Trinkwasser bis zur Bewässerung – integriert zu betrachten und die Bewirtschaftung so zu optimieren und zu kombinieren, dass langfristig genügend Wasser in ausreichender Qualität zur Verfügung steht.

 



Abbildung Grundwasserschutz

Herkunft-Pfad-Ziel-Modell für den Grundwasserschutz. Es wird zwischen dem allgemeinen Ressourcen-Schutz und dem Schutz einer speziellen Trinkwasserfassung (Quelle oder Brunnen) unterschieden (Goldscheider 2009).