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CO2CAP

CO2CAP
Ansprechpartner:

Prof. Dr. H.-G. Stosch
PD Dr. Eckhardt
Dipl.-Geowiss. J. Blume (Projektwissenschaftlerin)

Förderung:

BMBF - Geotechnologien II

Projektinhalte

Einwirkung von CO2 auf die Stabilität von Störungszonen in Deckgesteinsformationen unterirdischer CO2-Speicher

Der Begriff „CO2“ bekommt in der heutigen Zeit, vor allem im Bereich des Klimaschutzes, eine immer wichtigere Bedeutung, so dass Projekte in den Vordergrund treten, welche sich mit der Verminderung von Treibhausgasen in der Atmosphäre beschäftigen

Mit dem Grundgedanken einer dauerhaften CO2 Speicherung im Untergrund kommt das aktuelle Verbundprojekt CO2Cap zum tragen. Ziel ist es weiterführende Kenntnisse über die Wechselwirkung von CO2 mit Deckgesteinen möglicher potentieller Speicher zu erlangen. Hier stehen vor allem Veränderungen des Gesteins im Bereich von Schwächezonen im Vordergrund, die Einwirkung auf die Dichtigkeit und Sicherheit der Speicher haben können.

Das Projekt umfasst dabei folgende Arbeitsschwerpunkte:

Reaktivität von Deckgesteinen

Zur Bestimmung der allgemeinen Reaktivität von Deckgesteinen unter Einfluss von CO2, werden gezielt ausgewählte Proben bei bestimmten Temperatur- und Druckbedingungen mit CO2­-reichen Fluiden in Kontakt gebracht und deren Gesteins-Wechselwirkung mineralogisch und geochemisch analysiert.

Veränderungen im Bereich von Schwächezonen

Um Veränderungen im Bereich von Schwächezonen untersuchen zu können werden Proben mit künstlich angelegten Scherflächen unter den Einfluss von CO­2-reichen Fluiden gebracht. In diesen Versuchen sind vor allem die Veränderungen an den Scherflächen, die Geschwindigkeit der Alterationsprozesse und deren Eindringtiefe in das Gestein von Interesse.

Veränderungen der geomechanischen Eigenschaften an Schwächezonen

Um mögliche Veränderungen von geomechanischen Eigenschaften an Störungszonen erkennen zu können, werden umfangreiche Scherversuche an unveränderten und durch CO2 veränderten Proben durchgeführt.