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Hydrogeologische Charakterisierung des Einzugsgebiets der Trinkwasserbrunnen des Zweckverbands Landeswasserversorgung

Löffelbrunnen
Hydrogeologische Charakterisierung des Einzugsgebiets der Trinkwasserbrunnen des Zweckverbands Landeswasserversorgung
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Nico Goldscheider
Dr. Nadine Göppert
M.Sc. Nikolai Fahrmeier

Förderung:

Zweckverband Landeswasserversorgung

Starttermin:

2017

Endtermin:

2019

Projektbeschreibung:

In Süddeutschland werden etwa 3 Millionen Menschen durch den Zweckverband Landeswasserversorgung mit Trinkwasser versorgt. Das dafür benötigte Wasser wird aus der Donau, der Buchbrunnenquelle bei Dischingen sowie aus dem Kiesaquifer im Donauried entnommen. Zum Schutz der Wasserqualität wurde für die Förderbrunnen im Donauried eines der größten Wasserschutzgebiete Deutschlands (> 500 km²) festgelegt, das sich über einen großen Bereich der östlichen Schwäbischen Alb erstreckt.

Zur besseren Charakterisierung des Einzugsgebiets, werden im Rahmen dieses Projekts mehrere kombinierte Markierungsversuche mit Eingaben in Bachschwinden, Dolinen und Grundwassermessstellen durchgeführt. Damit sollen die Teileinzugsgebiete der einzelnen Fassungsreihen abgegrenzt, die Fließgeschwindigkeiten und -wege bestimmt, sowie Problemflächen im Hinblick auf die teils hohe Nitratbelastung identifiziert werden. Besonders gilt es dabei, den Übertritt des Wassers aus dem jurassischen Karstgrundwasserleiter in den quartären Kiesgrundwasserleiter im Donauried zu charakterisieren.

 

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