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Ansprechpartner

  

   Prof. Dr. Ingrid Stober

  

   Dr. Jörg Meixner

  

   Robin Seithel

  

   Roman Schmidt

Reservoir-Entwicklung

ResCharacter

Durch nachhaltige Nutzungsstrategien eine optimale Ausbeutung geothermischer Ressourcen zu erzielen, ist ein Hauptziel unserer geothermischen Forschungsaktivitäten. Die Grundlage dafür ist eine umfassende Beschreibung und ein tiefgreifendes Verständnis der Reservoire als  geothermische Lagerstätten. Dies beinhaltet vor allem die Charakterisierung der thermischen, hydraulischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften und deren Wechselwirkungen im Reservoirkörper. Ein umfangreiches Verständnis der Kopplung dieser Systemparameter auf unterschiedlichen Größenskalen, vom Porenraum bis zum Sedimentbecken, steht dabei im Fokus unserer wissenschaftlichen Tätigkeiten. Grundlagenforschung, wie etwa die Beschreibung von Fluidbewegungen entlang von rauen Kluftoberflächen, als auch praxisnahe Fragestellungen, wie geothermische Potentialabschätzungen oder Hydrotestauswertungen, stehen dabei gleichermaßen im Fokus. Einige Forschungs- und Tätigkeitsfelder unseres Teams sind:

 

  • Auswertung und Interpretation von seismischen Schnitten
  • Geologische und tektonische Standortanalysen
  • Aufbau von 3D Struktur- und Reservoirmodellen
  • Geomechanische und sedimentgeologische Fallstudien im Felslabor und in Analog-aufschlüssen von Reservoirgesteinen
  • Hydraulische Charakterisierung von Störungs- und Kluftzonen
  • Planung und Auswertung von hydraulischen Test und Markierungsversuchen
  • Bohrkernuntersuchungen
  • Weiterentwicklung von bohrlochgeophysikalischen Loganalysen
  • Mikroseismizitätsbasierte Reservoircharakterisierung   

 

Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt unseres Teams befasst sich mit der Charakterisierung von lokalen und regionalen Spannungsfeldern, mit geomechanischen Analysen von Störungs- und Kluftsystemen und deren Auswirkungen auf die Fluidbewegung im Untergrund. Numerische Modellierung von gekoppelten Wasser-, Wärme- und Stofftransportprozessen werden verwendet, um z.B. Prozesse und Mechanismen bei Reservoirstimulationen qualitativ und quantitativ zu beschreiben oder Nutzungsstrategien im Langzeitbetrieb von Geothermie-kraftwerken zu prognostizieren. Sowohl hydrothermale und petrothermale Reservoire im Oberrheingraben und im Molassebecken als auch Hochenthalpielagerstätten außerhalb Deutschlands werden dabei von unserem Team wissenschaftlich begleitet.

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