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SALAM 2 - Grenzüberschreitende IWRM-Strategien zur Lösung des Wasserdefizitproblems im Nahen Osten

Lower Jordan Valley
SALAM 2 - Grenzüberschreitende IWRM-Strategien zur Lösung des Wasserdefizitproblems im Nahen Osten
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Nico Goldscheider

Dr. Julian Xanke

Dr. Tanja Liesch

M.Sc. Marc Ohmer

 

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Partner:

Georg-August-Universität Göttingen, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Liepzig, Universität Kassel, Universität Duisburg-Essen, STEP Consulting GmbH, Dorsch International Consultants GmbH, heat 11 GmbH & Co. KG, GELDNER Ingenieurberatung

Starttermin:

01.01.2020

Endtermin:

30.06.2021

Projektbeschreibung

Zentrales Ziel des gemeinschaftlich mit Kooperationspartnern aus Israel, Palästina und Jordanien durchgeführten Forschungsvorhabens SALAM 2 ist die Entwicklung grenzüberschreitender, integraler Wassertransferstrategien, als Kombination einzelner Wassertransferprojekte, zur Lösung des Wasserdefizitproblems der Region und Implementierung des IWRM-Konzeptes in den Partnerländern. Mit Hilfe einer regionalen Wasserstrategie sollen außerdem Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel, Rehabilitierung von Ökosystemen, Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) sowie, nicht zuletzt, zur Sicherung politischer Stabilität durch die Vermeidung einer Ausweitung der Wasserkrise geleistet werden.

Das vom KIT geleitete Teilvorhaben 4 (Verbundbewirtschaftung Abwasser-Grundwasser, Abwassertransfer und  Wiedernutzung in der Landwirtschaft im Unteren Jordantal) wird wesentliche Beiträge im Bereich der Verbundbewirtschaftung Abwasser-Grundwasser leisten. Die Arbeiten zielen darauf ab, alternative Varianten für das Untere Jordantal (jordanische Seite) zur Wiederverwendung des zusätzlich anfallenden gereinigten Abwassers aus dem jordanischen Hochland zu erarbeiten und Schlüsselprozesse für die jeweiligen Zielsetzungen in der Abwasser-Grundwasserbewirtschaftung zu identifizieren.

 

Blick über das Untersuchungsgebiet Unteres Jordantal (Foto: Xanke)